Forderung
Der LSBR fordert ein Vetorecht bei allen Schulgesetzänderungen. Begründung: Schülerinnen
sind direkt von den bildungspolitischen Entscheidungen betroffen und diejenigen für die sie
getroffen werden sollten
Begründung
Der LSBR ist die legitimierte Vertretung der Schülerinnen Baden Württembergs und bringt fundierte, praxisnahe Perspektiven in den politischen Diskurs ein. Dennoch werden viele bildungspolitische Entscheidungen, die das Leben und Lernen an Schulen maßgeblich beeinflussen, ohne wirksame Beteiligung der Schülervertretungen getroffen. Ein Vetorecht würde die Mitsprache der Schülerschaft auf Augenhöhe mit anderen bildungspolitischen Akteuren stärken und sicherstellen, dass Schülerinneninteressen angehört und ernsthaft berücksichtigt werden. Es würde die politische Bildung und das Demokratieverständnis junger Menschen fördern, indem ihre Stimme institutionell gestärkt wird. Insbesondere bei Themen wie Prüfungsformaten, der Gestaltung des digitalen Unterrichts, Strukturreformen und Lehrplanänderungen ist eine verbindliche Mitsprache von uns Schülerinnen unerlässlich, um eine wirklich qualitative Verbesserung der Schule zu gewährleisten. Ein Vetorecht hätte hier keine blockierende, sondern eine kontrollierende Funktion – es würde dazu führen, dass Entscheidungen im Dialog getroffen werden müssen und nicht über die Köpfe der Schülerinnen hinweg. Wir Schülerinnen verdienen jetzt ein größeres Mitspracherecht, denn wir sind die Zukunft aber auch Teil der Gegenwart!