Forderung
Der Landesschülerbeirat fordert, dass die Klimakrise im Unterricht als das gelehrt wird, was sie tatsächlich ist: ein Produkt systemischer Strukturen und Mechanismen – und nicht als die bloße Summe individueller Fehlentscheidungen.
Begründung
Um ein echtes Verständnis zu schaffen, muss der Unterricht Raum für Systemkritik geben und systemische Lösungsansätze in den Mittelpunkt stellen. Statt die Schüler*innen immer wieder mit der Frage „Was können wir als Individuen tun?“ zu konfrontieren, muss die zentrale Leitfrage lauten: „Was können wir als Gemeinschaft gegen die Klimakrise tun?“. Nur so wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass es kollektives
Handeln und tiefgreifende Veränderungen braucht.
Wir erwarten daher, dass Schüler*innen lernen und verstehen, was die Klimakrise wirklich ist – und vor allem, wie wir sie gemeinsam und wirksam