Forderung

G9 ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch kann diese Veränderung nur sinnvoll sein,
wenn es nicht nur mehr Stunden, sondern tatsächlich besseren Unterricht gibt.
Daher fordern wir bessere Planung und klare Strukturen, mehr Unterrichtsqualität statt
bloßer Stundenverlagerung, sowie eine transparente Einführung des geplanten G9.

Begründung

Das neue G9 ist grundsätzlich eine gute Idee, welche auch für Schulen, Lehrerinnen und Lehrer und Schüler: innen Entlastungen sowie eine stressfreiere Schullaufbahn ermöglichen kann. Jedoch ist die praktische Umsetzung noch fraglich. Es ist wichtig zu wissen was konkret auf einen zukommt und daher halten wir es für wichtig transparent aufgeklärt zu werden. Das Kultusministerium soll verbindlich Planungsunterlagen zu G9 veröffentlichen und somit sicherstellen, dass hier ein demokratischer Prozess stattfindet. Die Planung von G9 sollte nicht im Kultusministerium stattfinden, sondern von Eltern, Lehrern und Schülern mitgestaltet werden.

Des Weiteren sollte „mehr Zeit fürs Abitur“ nicht nur mehr Stunden in bestimmten Fächern bedeuten, sondern eher einen modernen, aufgeklärten Unterricht, gute und neue didaktische Methoden und mehr Raum für Projektarbeiten, Praxis und das tatsächliche Erleben von Lehrinhalten. Den Unterricht nur um ein Jahr zu strecken und quasi so weiterzumachen wie bisher ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Wir wollen ein G9, welches wirklich besser ist als bisher – nicht einfach nur länger. Mehr Demokratie im Entscheidungsprozess. Mehr Plan für den Unterricht. Mehr neue Ideen im konkreten realen Unterricht/schulischen Leben.