Forderung

Der LSBR fordert eine verbindliche Schülerbeteiligung bei allem schulischen Gremien, die mit der Umsetzung von G9 befasst sind.

Begründung

Gerade, wenn man ein neues und so umfangreiches Projekt wie G9Neu plant und ausarbeitet ist es wichtig auch die Personen, welche am meisten betroffen sind anzuhören. Nur so kann sichergestellt werden, dass auf alle schulischen Bedürfnisse bei G9 geachtet wird und auch die 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler gehört werden. Schülerinnen und Schüler sind maßgeblich von der neuen Schulreform betroffen und verbringen einen Großteil ihres jungen Lebens in der Schule, jetzt mir G9 nochmal mehr, daher ist es besonders wichtig Entscheidungen, die diesen Bereich ihres Lebens betreffen, nicht ohne sie zu Treffen. Gerade was die Stundentafel oder Profilfächer angeht sollten Schüleransichten und Meinungen stärker berücksichtigt werden.
Des Weiteren müssen Planung und Kommunikation transparenter gestaltet werden.

Planungsdokumente wie Stundentafeln, Übergangsregelungen, etc. sollen rechtzeitig veröffentlicht und SMVen und Schulen zugänglich gemacht werden.

Das Kultusministerium soll regelmäßig über den Stand der G9-Einführung informieren.

Wenn schon mehr Demokratiebildung als Konzept gestärkt wird, dann sollte man auch praktisch daran interessiert sein einen demokratischen Diskurs mit allen Beteiligten zu führen und jede Gruppe zu Wort kommen lassen.